Syrien: Hilfe beim Wiederaufbau

  • In Syrien sind mehr als 13 Millionen Menschen auf internationale Hilfe angewiesen. Hilfe vor Ort ist entscheidend, damit sie sich wieder eine Existenz aufbauen können. ©Christoph Püschner/DKH
    Nach Monaten oder Jahren auf der Flucht kehren immer mehr Familien in ihren Heimatort zurück. Die Diakonie Katastrophenhilfe unterstützt sie beim Wiederaufbau. ©Christoph Püschner/DKH
  • Familien werden in die Instandsetzungsarbeit mit eingebunden und werden so ein Teil der Hilfe. ©Christoph Püschner/DKH
    Familien werden in die Instandsetzungsarbeit mit eingebunden und werden so ein Teil der Hilfe. ©Christoph Püschner/DKH
Der Konflikt in Syrien ist zu einer der größten humanitären Krisen unserer Zeit angewachsen. Mehr als 6,1 Millionen Menschen wurden in den letzten 8 Jahren innerhalb Syriens vertrieben. Weitere 5,3 Millionen haben das Land verlassen und sind als Flüchtlinge in den Anrainerstaaten registriert. Vielerorts wurde die Infrastruktur schwer beschädigt und Gebäude vollständig zerstört. Nur langsam kehren die ersten BewohnerInnen wieder in ihre zerstörten Häuser zurück.

In Kooperation mit der lokalen Partnerorganisation unterstützt die Diakonie Katastrophenhilfe den Wiederaufbau vor Ort. Aktuell umfasst dies die Projektregion des ländlichen Hama, die Altstadt Homs, das ländliche Latakia sowie das ländliche Damaskus. Das Projekt richtet sich an Familien, die vor den gewaltsamen Auseinandersetzungen geflohen sind und nun in ihre zerstörten Wohnungen und Häuser zurückkehren. Insgesamt 650 Familien werden dabei unterstützt, ihr zerstörtes Haus wieder notdürftig bewohnbar zu machen, umso einen sicheren Schutz vor der Witterung zu haben.

Begünstigt werden besonders bedürftige Familien mit Kindern, geringem Einkommen oder alte Menschen, die bislang keinerlei Hilfe und Unterstützung erhalten haben. Zu den Maßnahmen gehören beispielsweise die Reparatur von Löchern in Betonwänden und Dächern, das  Installieren und Verputzen von neuen Wänden, die Reparatur von beschädigten Wasserleitungen und Sanitäranlagen oder die Wartung von elektrischen Anschlüssen.

Projektpartner: GOPA-DERD

Finanziert durch: Spenden