Syrien: Einkommensmaßnahmen für Frauen in Syrien

  • Durch Trainingskurse wird die (wirtschaftliche) Unabhängigkeit von Frauen gefördert.
    Durch Trainingskurse wird die (wirtschaftliche) Unabhängigkeit von Frauen gefördert.
Der Syrienkrieg befindet sich mittlerweile im siebten Jahr. Die UN schätzt, dass 13,1 Millionen Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen sind, darunter 5,8 Millionen Kinder.

Innerhalb Syriens wurden ca. 6,1 Millionen intern vertrieben, weitere 5,3 Millionen haben das Land verlassen und sind in den Anrainerstaaten registriert. Über die Hälfte der Bevölkerung ist arbeitslos, was häufig zu negativen Strategien wie Kinderarbeit oder der Verheiratung minderjähriger Mädchen führt. Insbesondere verwitwete oder alleinstehende Frauen, die ihre Familie versorgen müssen, haben ein sehr hohes Armutsrisiko. Ihre Erwerbsmöglichkeiten sind massiv eingeschränkt, bedingt durch die allgemeine Sicherheitssituation, das geringe Ausbildungsniveau und fehlende Arbeitserfahrung.

Mit diesem Projekt unterstützt die Diakonie Katastrophenhilfe die (wirtschaftliche) Unabhängigkeit von Frauen. Durch Trainingskurse und Start-Up-Kits werden syrische Frauen in sieben Regionen Syriens befähigt ihr eigenes Einkommen zu erwirtschaften oder zum Familieneinkommen beizutragen. Insgesamt werden 225 Frauen in Syrien von diesem Projekt profitieren und so ein Einkommen für sich und ihre Familien sichern.

Projektpartner: GOPA-DERD

Finanziert durch: Spenden, Nachbar in Not