Libanon: Gemeinschaftsküchen für syrische Flüchtlinge

Die Not im Libanon ist in den letzten Jahren stark gestiegen. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung lebt in Armut. Sowohl Geflüchtete aus Syrien, aber zunehmend auch die Lokalbevölkerung sind auf Unterstützung angewiesen, sie haben nicht ausreichend zu Essen.
  • Täglich werden die warmen Speisen an syrische und libanesische Familien verteilt. © Thomas Lohnes/DKH
    Täglich werden die warmen Speisen an syrische und libanesische Familien verteilt. © Thomas Lohnes/DKH
  • Vor allem Kinder profitieren von den abwechslungs- und nährstoffreichen Mahlzeiten. ©Christoph Püschner/DKH
    Vor allem Kinder profitieren von den abwechslungs- und nährstoffreichen Mahlzeiten. ©Christoph Püschner/DKH

Gesunde Ernährung durch die Community Kitchen
 

Um die Ernährungs- und Einkommenssituation der Menschen zu verbessern, unterstützt die Diakonie Katastrophenhilfe die Partnerorganisation IOCC dabei, in einem Stadtteil in Tripoli eine Gemeinschaftsküche („community kitchen“) zu betreiben. Tripoli ist eine der ärmsten Städte im Libanon und die Ernährung von Geflüchteten als auch der lokalen Bevölkerung ist nicht gesichert. Neben fehlendem Einkommen besteht in der Stadt auch nicht die Möglichkeit, zusätzlich Landwirtschaft zu betreiben. Frauen sind aufgrund sozialer Normen oft von Möglichkeiten ein Einkommen zu schaffen ausgeschlossen.

Pro Tag werden in der Community Kitchen 140 warme Mahlzeiten gekocht. Diese sind eng abgestimmt mit den Bedürfnissen und Wünschen der Begünstigten. Die Mahlzeiten werden abwechslungsreich, ausgewogen und vitaminreich gestaltet. Drei mal pro Woche werden diese ausgeliefert, besonders berücksichtigt werden dabei Ältere, Menschen mit Behinderungen sowie schwangere Frauen und junge Mütter.

Projektpartner: International Orthodox Christian Charities (IOCC)

Finanziert durch: Österreichische Entwicklungszusammenarbeit, Spenden