Jordanien: Inklusion von Frauen und Menschen mit Behinderungen in den Arbeitsmarkt

  • Mit Arbeitsbefähigungstrainings und Berufsausbildungsmaßnahmen soll die Integration von Menschen mit Behinderungen und Frauen in den Arbeitsmarkt gelingen.
    Mit Arbeitsbefähigungstrainings und Berufsausbildungsmaßnahmen soll die Integration von Menschen mit Behinderungen und Frauen in den Arbeitsmarkt gelingen. Christoph Püschner/DKH
In Jordanien leben etwa 9,5 Millionen Personen laut Volkszählung 2016. Rund 4 Millionen Menschen – 42% der Bevölkerung – davon leben in der Hauptstadt Amman. Schätzungsweise 70% der jordanischen Bevölkerungen, die außerhalb von Amman wohnen, leben dennoch innerhalb eines 30 Kilometer Radius um Amman.

Das Projekt wird in der Hauptstadt Amman durchgeführt, das zugleich das größte urbane Zentrum und die Stadt mit den meisten syrischen Flüchtlingen in Jordanien ist. Der Fokus des Projektes liegt in Ost-Amman, hier lebt der Großteil syrischer Flüchtlinge und benachteiligter jordanischer Familien. In Um Nowarah in Ost Amman befindet sich das Livelihood Ressourcen Zentrum von IOCC von dem aus die Projektaktivitäten durchgeführt werden.

Durch dieses Projekt werden 450 direkt Begünstigte erreicht, dabei wird ein Fokus auf Frauen und Menschen mit Behinderungen gelegt. Durch Arbeitsbefähigungstrainings, Berufsausbildungsmaßnahmen und die ständige Begleitung während der Ausbildung durch unseren lokalen Partner werden die Kapazitäten der Begünstigten verbessert um sich an der jordanischen Wirtschaft zu beteiligen. Zusätzlich werden in dem Projekt Bewusstseinsbildendemaßnahmen, die die Wichtigkeit der Inklusion von Frauen und Menschen mit Behinderungen in den Arbeitsmarkt und Arbeitsrechte für SyrerInnen und JordanierInnen thematisieren. Während der Projektlaufzeit findet eine Berufsmesse statt, die konkret potentielle ArbeitgeberInnen mit den Begünstigten aus dem Projekt verknüpft.

Partnerorganisationen: IOCC

Finanziert durch: Stadt Wien