Nothilfe für Rohingya in Bangladesch

  • Mit dem Bau von Wasserstellen wird die Versorgung mit Trinkwasser im größten Flüpchtlingscamp der Welt in Cox Bazar gesichert. ©Emtiaz Ahmed Dulu/DKH
    Mit dem Bau von Wasserstellen wird die Versorgung mit Trinkwasser im größten Flüpchtlingscamp der Welt in Cox Bazar gesichert. ©Emtiaz Ahmed Dulu/DKH
  • Der Ausbau von Wasch- und Toilettanlagen ist besonders wichtig, um die Verbreitung von Krankheiten einzudämmen. ©Emtiaz Ahmed Dulu/DKH
    Die Errichtung von Wasch- und Toilettanlagen ist besonders wichtig, um die Verbreitung von Krankheiten einzudämmen. ©Emtiaz Ahmed Dulu/DKH
  • Hunderttausende Rohingya mussten fluchtartig ihre Heimatdörfer verlassen und leben nun unter widrigsten Bedingungen. ©DCA
Die staatenlose Minderheit Rohingya aus dem Bundesstaat Rakhine in Myanmar leben seit Jahrzehnten unter extremer Armut und starker Einschränkung ihrer Grundrechte. Ende 2017 brach eine Welle der Gewalt aus, und es kam zu gewaltsamen Übergriffen gegen die Midnerheit. Eine gewaltige Fluchtbewegung Richtung Bangladesch war die Folge. Nach Schätzungen der Vereinten Nationen sind bis heute rund 800.000 Rohingya in den Nachbarstaat geflohen.

Die meisten Personen sind nur mit den allernotwendigsten Gegenständen aufgebrochen und haben den Großteil ihres Ersparten für den Transport und die Errichtung einfachster Unterkünfte aufgebraucht. In einigen Orten in Bangladesch an denen sich die Rohingya vorerst niedergelassen haben gibt es keinen Zugang zu Wasser oder Sanitäranlagen wodurch das Risiko von Krankheitsausbrüchen stark ansteigt.

Um diese Gefahr zu dämmen, haben sich die Diakonie Katastrophenhilfe und ihre Partner vor Ort auf die Verbesserung der hygienischen Verhältnisse in den Flüchtlingscamps fokussiert. Um der Ausbreitung von lebensbedrohlichen Krankheiten vorzubeugen werden stabile Latrinen errichtet. Solarbetriebene Laternen sorgen dafür, dass insbesondere Frauen und Mädchen nachts mehr Schutz und Sicherheit haben.

In einer weiteren Komponente wird psychosoziale Unterstützung für Schwangere und stillende Mütter geboten und es werden Spielsachen für Kinder verteilt.

Partnerorganisation: DCA/COAST

Finanziert durch: Spenden