Mosambik: Hilfe für Betroffene des Wirbelsturms Idai

  • Wirbelsturm Idai hat schwere Schäden in vielen Regionen Mosambiks hinterlassen. Foto: ACT Alliance
  • Marieta Manuel (44) und ihr Enkelkind Maja (2) in ihrem Haus in der Stadt Buzi, nachdem es durch Zyklon Idai und den Überschwemmungen vollständig zerstört wurde. Foto: Finn Church Aid (FCA)
    Marieta Manuel, 44 Jahre, und Ihre Enkelin stehen auf den Trümmern ihres Zuhauses. Foto: Natalia Jidovanu /FCA
  • Viele der Betroffenen sind auf Unterstützung von außen angewiesen. Foto: Elisa Iannacone/DKH
  • Anlieferung von Maissäcken für eine Verteilung in den Dörfern des Distrikts Nhamatanda. Foto: Elisa Iannacone/DKH
  • MitarbeiterInnen der Partnerorganisation CEDES koordinieren die Hilfslieferungen. Foto: Elisa Iannacone/DKH
  • Freiwillige Helfer unterstützen bei der Verteilung von Hilfsgütern. Foto: Elisa Iannacone/DKH
  • Die betroffenen Familien erhalten je 25kg Mais, 5kg Bohnen, 1kg Salz, 1kg Zucker, 1l Sojaöl und 2 Stück Seife. Foto: Elisa Iannacone/DKH
Mit schweren Regenfällen und Windgeschwindigkeiten von bis zu 190 Kilometern pro Stunde traf Zyklon Idai am 14. März 2019 an der Ostküste Mosambiks auf Land. Vor allem die Hafenstadt Beira wurde schwer getroffen, eine halbe Million Menschen hatte keinen Strom. Das ganze Ausmaß der Sturmschäden wurde erst einige Tage später deutlich, da die Kommunikationswege vielerorts unterbrochen waren.

Nach Angaben der Vereinten Nationen waren mindestens 600.000 Menschen von den Auswirkungen des Wirbelsturms und den anschließenden Überschwemmungen betroffen. Mehr als 600 Menschen haben ihr Leben verloren, weitere 129.000 Menschen wurden obdachlos und mehr als 36.000 Häuser waren zerstört. Am schlimmsten war die Situation in der Provinz Sofala mit der Großstadt Beira in Mosambik, in der etwa eine halbe Million Menschen leben. Es gab zu wenig sauberes Wasser, und das stehende Wasser schaffte ideale Brutbedingungen für Moskitos. Krankheiten wie Cholera und Malaria sind die Folge. 

Soforthilfe der Diakonie Katastrophenhilfe

Gemeinsam mit der ACT Alliance und der langjährigen Partnerorganisation Comité Ecuménico para o Desenvolvimento Social, kurz CEDES ist die Diakonie Katastrophenhilfe in den Regionen Beira, Nhamatanda, Chimbabava, Buzi, Inyathoro und Buvuru unterwegs und leistet einen Beitrag zur Deckung der Grundbedürfnisse der von Zyklon Idai und den Überschwemmungen betroffenen Menschen.

Zur Ernährungssicherung erhalten 5.000 Familien Nahrungsmittelhilfepakete mit je 25kg Mais, 5kg Bohnen, 1kg Salz, 1kg Zucker und 1l Sojaöl. Um die Hygiene zu sichern und die Ausbreitung der gefährlichen Cholera zu verhindern, erhalten die begünstigten Familien auch Wassereimer und -kanister, Seife, Hygiene-Sets und Trinkwasseraufbereitungstabletten. Außerdem werden insgesamt 250 MultiplikatorInnen in Wassermanagement und Hygiene geschult: Sie werden ihr Wissen an die begünstigten Familien weitergeben, damit sich diese entsprechend schützen können.

Zerstörte Häuser, zerstörte Ernten

Für 600 Familien werden Unterkünfte zur Verfügung gestellt, und rund 500 Familien werden von CEDES mit Reparatur-Kits für ihre Hütten und Behausungen versorgt. Teil dieser Kits sind zum Beispiel Plastikplanen und Seile. 300 weitere Haushalte werden durch Bargeldhilfen für Hausreparaturen unterstützt. Neben Decken und Schlafmatten erhalten die Menschen auch Moskitonetze zum Schutz vor Malaria. Da der Zyklon einen Großteil der Ernten vernichtet hat, werden außerdem landwirtschaftliche Geräte und Saatgut an 10.000 Familien verteilt.

Projektpartner: ACT Alliance/CEDES

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Grafik: eine Gruppe von Menschen mit einer Sprechblase in einem blauen Kreis
Grafik: ein Gaskocher in einem blauen Kreis