Tageszentrum für Flüchtlinge in Thessaloniki

Die Situation in Griechenland bleibt für viele Menschen in den Flüchtlingscamps am Festland und auf den griechischen Inseln weiterhin verheerend. Viele Camps sind überbelegt und nur mangelhaft ausgestattet. Die hygienischen Bedindgungen sind teils katastrophal. Die Angst vor einer Ausbreitung von Covid-19 ist allgegenwärtig.

Ende 2016 hat die Diakonie Katastrophenhilfe zusammen mit der Partnerorganisation EMT (Ecological Movement of Thessaloniki) ein Tages- und Gemeinschaftszentrum für Flüchtlinge in Thessaloniki im Nordosten Griechenlands eröffnet. Rund 100 Personen werden hier täglich mit warmen Mahlzeiten und Hygiene-Artikeln versorgt. Es gibt Waschmaschinen und Waschräume, zudemm eine Kleiderkammer mit Kleiderausgabe. Tanz-, Sprach- und Kochkurse bereichern den oft monotonen Alltag. Alle Angebote stehen auch bedürftigen Griechen offen. Das soll die Integration und das soziale Miteinander fördern.

Covid-19: Schließung und angepasste Hilfsmaßnahmen

Aufgrund der Corona-Pandemie und der damit verbundenen Schließung des Tageszentrums musste die Unterstützung der Menschen umorganisiert werden. Seit 21. April 2020 werden nun rund 200 Mahlzeiten gekocht und anschließend mit einer Flasche Wasser an Flüchtlinge in der Stadt ausgegeben. Die Verteilung erfolgt durch Freiwillige einer anderen Hilfsorganisation. Ebenso wird dringend benötigte Kleidung verteilt oder Wäsche zum Waschen mitgenommen.

Wir sind froh, auf diese Weise zumindest wieder einen Teil unserer Hilfe anbieten zu können.
Elias Anagnostopoulos, Leiter des Tageszentrums

Partnerorganisation: Ecological Movement of Thessaloniki (EMT)

Finanziert durch: Spenden

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