Nothilfe für Flüchtlinge auf Lesbos

Bevor das gesamte Flüchtlingscamp Moria auf der Insel Lesbos am 8.9. abbrannte, lebten dort fast 13.000 Menschen unter schrecklichen Bedingungen. Sie alle wurden über Nacht obdachlos. Heute leben 7.500 von ihnen im neu errichteten Lager Kara Tepe. Hier sind die Lebensbedingungen mindestens ebenso katastrophal wie zuvor in Moria.

Auf der Insel Lesbos kämpft man seit Monaten gegen die Verbreitung von Covid-19. Es gibt nur ein Krankenhaus auf der Insel und nur sehr wenige Betten für am Coronavirus Erkrankte. Weil die Lebensbedingungen im Flüchtlingscamp katastrophal sind, ist der Kampf gegen die Ausbreitung des Virus noch schwieriger, als sie ohnehin generell ist. Die schlechten hygienischen Bedingungen bereiten große Sorgen, weil in dieser Situation Maßnahmen schwer umsetzbar sind.

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Die Ressourcen und vor allem das Wasser sind sehr knapp. Das Leitungswasser in den Camps ist nicht trinkbar. Überhaupt gibt es viel zu wenig fließendes Wasser.

So hilft die Diakonie Katastrophenhilfe

Die Diakonie Katastrophenhilfe war gemeinsam mit der lokalen Partnerorganisation 'Stand by Me Lesvos' bereits im Camp in Moria aktiv - jetzt wird das Projekt in Kara Tepe umgesetzt: Trinkwasser in Flaschen wird an die BewohnerInnen verteilt. Zugleich wird, um dem Müllproblem entgegenzuwirken,  ein Recycling-Projekt umgesetzt, in dem 10 leere Plastikflaschen gegen eine gefüllte Flasche getauscht werden.

Partnerorganisation: Stand by Me Lesvos
Finanziert durch: Spenden