Nothilfe für Flüchtlinge auf Lesbos

Im Flüchtlingscamp Moria auf der Insel Lesbos leben fast 20.000 Menschen auf einer Fläche, die für 3.000 Personen geplant wurde. Es gibt nicht ausreichend Wasserstellen, viele Menschen leben in zusammengebastelten Zelten auf engstem Raum und die sanitären Anlagen sind komplett überlastet.

Die Lebensbedingungen im Flüchtlingscamp Moria waren schon vor der Coronakrise katastrophal. Die Menschen leben in Containern, Wellblech-Hütten und Zelten. Hunderte Menschen müssen sich eine Toilette oder Dusche teilen. Auf einen Wasserhahn kommen mehr als tausend Personen. Die schlechten hygienischen Bedingungen bereiten den Menschen große Sorgen vor einer Ausbreitung von Covid-19. Die verhängte Ausgangssperre hat diese Angst noch vergrößert. Kranke Menschen könnten nicht einmal isoliert werden, weil schlicht kein Platz dafür da ist.

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Die Ressourcen und vor allem das Wasser sind sehr knapp. Das Leitungswasser in den Camps ist nicht trinkbar. Überhaupt gibt es viel zu wenig fließendes Wasser. Bei steigenden Temperaturen von bereits über 30 Grad spitzt sich die Lage immer weiter zu. Wir brauchen dringend Unterstützung.

So hilft die Diakonie Katastrophenhilfe

Die Diakonie Katastrophenhilfe ist gemeinsam mit der lokalen Partnerorganisation 'Stand by Me Lesvos' im Camp Moria aktiv. Aktuell wird Trinkwasser in gefrorener Form verteilt. So können die Menschen ihre Lebensmittel kühl halten und haben gleichzeitig genug zu trinken. Zugleich wird dem Müllproblem durch ein Recycling-Projekt entgegengewirkt, die BewohnerInnen des Camps tauschen 10 leere Plastikflaschen gegen eine gefüllte.

Partnerorganisation: Stand by Me Lesvos
Finanziert durch: Spenden