Corona-Nothilfe Indien

  • Die langjährige Diakonie Katastrophenhilfe Partnerorganisation CASA verteilt lebensnotwendige Güter. ©Diakonie Katastrophenhilfe/Casa
  • Immer mehr Menschen sind dringend auf Nahrungsmittelunterstützung angewiesen. ©Diakonie Katastrophenhilfe/Casa
Die Corona-Pandemie zeigt akutell in Indien ein höchst dramatisches Aumaß. Hunger und Armut breiten sich immer weiter aus, Spitäler sind heillos überfüllt.

Spenden und Menschen Hoffnung schenken!

Ihre Spende ist steuerlich absetzbar. Die Spendenvorschläge sind beispielgebend für die Arbeit der Diakonie. Mit Ihrer Spende unterstützen Sie daher die gesamte Arbeit der Diakonie – dort, wo gerade am dringendsten finanzielle Unterstützung notwendig ist. Rechtsträger: Diakonie Austria gem. GmbH.

Am indischen Subkontinent mit mehr als einer Milliarde EinwohnerInnen haben die Corona-Zahlen im Mai 2021 ein bisheriges Höchstmaß erreicht. Das Gesundheitssystem steht vor dem Kollaps. Krankenhäuser sind überfüllt - es gibt keinen Sauerstoff für die Behandlung von Erkrankten. Täglich sind Tausende Tote zu beklagen.

Von den Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie sind am stärksten jene Personen betroffen, die bereits zuvor in großer Armut lebten: WanderarbeiterInnen und GelegenheitsarbeiterInnen. Sie verlieren durch die Ausgangsbeschränkungen ihre Einkommensquellen zur Gänze und sind mehr denn je von Hunger bedroht.

80 % der Bevölkerung sind im informellen Sektor tätig, Millionen Menschen haben seit Beginn der Pandemie ihre Lebens- und Einkommensgrundlage verloren. Gemeinsam mit der langjährigen Partnerorganisation CASA leistet die Diakonie Katastrophenhilfe Akuthilfe für besonders notleidende Familien durch die Unterstützung mit Nahrungsmitteln und Hygiene-Sets.

So hilft die Diakonie vor Ort

Wir unterstützen Familien in Not mit Nahrungsmittel-Pakete. Darin erhalten sind 15 kg Reis, 2 kg Linsen, einen Liter Speiseöl, Gewürze und Zucker (die Pakete variieren nach unterschiedlichen Ernährungsgewohnheiten in verschiedenen Regionen). Zudem werden Hygiene-Sets, bestehend aus Mund-Nasen-Schutz, Handschuhen, Seife und Frauen-Hygieneartikeln an besonders bedürftige Familien ausgegeben.

Um Menschen aufzuklären, wie sie sich gegen eine Infektion schützen können, werden von unserer Partnerorganisation CASA Wandbemalungen und Banner gestaltet, Broschüren verteilt, Lautsprecherdurchsagen gemacht und Schulungen in Kleingruppen durchgeführt.

Neben dem Schutz vor einer Infektion rückt nun auch die Aufklärung über die Impfung in den Vordergrund der Sensibilisierung. Zur Deckung von dringenden, lebensnotwendigen Bedarfen werden Bargeldhilfen ausgegeben.

Damit das Krisenmanagement nachhaltig in ländliche Regionen vordringt, werden etwa im Bundesstaat Madhya Pradesh Orientierungsprogramme ausgerichtet, an denen GemeindeleiterInnen und Freiwillige teilnehmen und über COVID-19-Erkennung und Prävention lernen.