Somalia ++ Nothilfe bei Überschwemmungen

Starke Regenfälle verursachen großflächige Überschwemmungen in Somalia. Besonders schwer hat es die Stadt Belet Weyne im Bundesstaat Hirshabelle getroffen, wo der Wasserpegel teilweise auf 8,3 Meter angestiegen war.
Die aktuelle Regenzeit in Ostafrika fällt heuer wieder besonders schwer aus. Stark von den Überschwemmungen betroffen sind vorallem die Länder Somalia, Südsudan, Kenia und Äthiopien.
Allein in Somalia sind laut UN rund 547,000 Menschen betroffen, über 370.000 davon waren gezwungen aus ihren Häusern in höher gelegene Notlager zu fliehen. Besonders schwer hat es die Stadt Belet Weyne im Bundesstaat Hirshabelle getroffen, wo der Wasserpegel teilweise auf 8,3 Meter angestiegen war und massive Schäden an Häusern, Ackerflächen und der gesamten Infrastruktur hinterlassen hat. Brunnen und Trinkwasservorräte sind verschmutzt. Durch die Überschwemmungen sind Felder zerstört und das Essen ist knapp. Infrastruktur wie Straßen und Krankenhäuser könne nicht genutzt werden. Die überschwemmten Gebiete sind Brutstätten für Mücken, die Krankheiten wie Malaria oder Dengue Fieber übertragen und es droht die Gefahr, dass sich Durchfallerkrankungen und Cholera ausbreiten.

Zugang zu sauberem Trinkwasser sichern

Unsere lokale Partnerorganisation vor Ort, SYDP, hat bereits eine Trinkwasseraufbereitungsanlage für die von den Überschwemmungen betroffene Bevölkerung aufgestellt und in Betrieb genommen. Dadurch wird Flußwasser gereinigt und die Familien bekommen Zugang zu sauberem und sicherem Trinkwasser - ein effektiver Schutz vor Krankheiten wie der Cholera. Durch die Überschwemmungen sind Felder zerstört und das Essen ist knapp. Die Familien brauchen also auch dringend überlebensnotwendige Nahrungsmittel. Um Krankheiten zu vermeiden und das Überleben dieser Menschen zu sichern müssen außerdem Zelte und Latrinen aufgebaut werden. Helfen Sie mit Ihrer Spende!

So können Sie helfen:

Grafik: eine Trinkwassertablette in einem Glas
Grafik: eine Schaufel steckt in einem Sandhaufen