Diakonie Katastrophenhilfe leistet dringend gebrauchte Nothilfe für Flüchtlinge auf der Balkan-Fluchtroute

Montag, 31. August 2015
Junge Männer auf der Flucht. ©Salinia Stroux
Flucht ist kein Verbrechen! ©Salinia Stroux

Menschen auf der Flucht fehlt das Nötigste zum Überleben

Unter teils lebensbedrohlichen Umständen fliehen Menschen vor Krieg und Vertreibungen in ihren Heimatländern und suchen Zuflucht in Europa. Auf dem Land- und auf dem Seeweg ziehen die Vertriebenen Richtung Griechenland, Mazedonien, Serbien und in nördliche EU-Staaten. „Die Mehrheit der Geflüchteten haben all ihr Hab und Gut zurückgelassen. Sie benötigen dringend Wasser, sanitäre und medizinische Versorgung“, betont Dagmar Lassmann, Leiterin der Diakonie Katastrophenhilfe Österreich.

„Ob im Mittleren Osten, in Serbien, Mazedonien oder in Griechenland, unsere Partnerorganisationen vor Ort begegnen einer riesigen Herausforderung, um die neu ankommenden, völlig erschöpften Flüchtlinge mit dem Überlebenswichtigen zu versorgen,“ so Lassmann. In Zusammenarbeit mit den europäischen Partnerorganisationen des weltweiten Netzwerkes der ACT Alliance konnte die Diakonie Katastrophenhilfe bereits erste Hilfsmaßnahmen, wie die Verteilung von Wasser und Hygieneartikeln beginnen.

Diese Hilfe ist oftmals die erste Hilfe seit langer Zeit und bedeutet den Menschen sehr viel. Oft waren sie Monate unterwegs, sind erschöpft und durch die teils gewalttätigen Erfahrungen während ihrer Flucht sehr verängstigt. „Ziel der gemeinsamen Hilfsaktion ist der Schutz der Menschenrechte und Würde dieser Menschen, die enorme Strapazen auf sich nehmen, um den teils unvorstellbaren und inhumanen Zuständen in ihrem Land zu entkommen“, betont Lassmann.

Aufgrund der stetig steigenden Flüchtlingszahlen ist eine längerfristige Unterstützung der südosteuropäischen Länder bei der humanitären Hilfe unverzichtbar. - Deshalb bittet die Diakonie für die Flüchtlingshilfe  vor Ort um Ihre Spenden

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