Diakonie Katastrophenhilfe: Erhöhung des Auslandskatastrophenfonds in nächster Legislaturperiode endlich umsetzen.

Donnerstag, 11. Juli 2019
Marieta Manuel (44) und ihr Enkelkind Maja (2) in ihrem Haus in der Stadt Buzi, nachdem es durch Zyklon Idai und den Überschwemmungen vollständig zerstört wurde. Foto: Finn Church Aid (FCA)
Marieta Manuel (44) und ihr Enkelkind Maja (2) in ihrem Haus in der Stadt Buzi, nachdem es durch Zyklon Idai und den Überschwemmungen vollständig zerstört wurde. Foto: Finn Church Aid (FCA)
Für Folgen des Klimawandels und langanhaltende Konflikte braucht es konkrete Hilfe vor Ort, statt leeren politischen Versprechen.

Der Wahlkampf zur nächsten Nationalratswahl ist im Gange und wieder werden von allen Seiten Versprechen gemacht und Wahlzuckerl verteilt. „Von leeren politischen Versprechen können Menschen in Notsituationen aber nicht leben. Es braucht handfeste Hilfe in Form von Essen, Wasser und einem sicheren Dach über dem Kopf“, sagt Diakonie Direktorin Maria Katharina Moser.

Bedarf an humanitärer Hilfe steigt – Österreichs Beitrag sinkt

Langanhaltende kriegerische Konflikte wie in Syrien oder die Auswirkungen des Klimawandels wie zuletzt Überschwemmungen in Mosambik und Dürren in Somalia sind der Grund dafür, dass der weltweite Bedarf an humanitärer Hilfe seit Jahren steigt. Gleichzeitig sinkt Österreichs Beitrag für humanitäre Hilfe immer weiter, wie zuletzt der ODA Bericht der OECD für 2018 zeigte. Mit aktuell unter 23 Millionen, davon 20 Millionen aus dem Auslandskatastrophenfonds, liegt Österreich im EU-Vergleich weit hinten.

Marieta Manuel (44) und ihr Enkelkind Maja (2) in ihrem Haus in der Stadt Buzi, nachdem es durch Zyklon Idai und den Überschwemmungen vollständig zerstört wurde. Foto: Finn Church Aid (FCA)
Marieta Manuel (44) und ihr Enkelkind Maja (2) in ihrem Haus in der Stadt Buzi, nachdem es durch Zyklon Idai und den Überschwemmungen vollständig zerstört wurde. Foto: Finn Church Aid (FCA)

„Wir appellieren an die nächste Regierung, die Erhöhung des Auslandskatastrophenfonds auf 60 Millionen Euro pro Jahr endlich umzusetzen. Dieser Schritt ist längst überfällig“, so Moser zum Auftakt der Kampagne "Hilft vor Ort - Da sein für die Menschen", die Betroffenen in Katastrophengebieten eine Stimme gibt.

Diakonie Katastrophenhilfe seit 50 Jahren im Einsatz

Seit 50 Jahren ist die Diakonie Katastrophenhilfe bereits im Einsatz in und nach Notsituationen. Mit ihrer Kampagne macht sie auf die vielen Menschen aufmerksam, die unterstützt werden, aber auch auf die HelferInnen im Netzwerk der lokalen Partnerorganisationen. Diese sind lokal verankert, sprechen die örtliche Sprache derer, die sie unterstützen, und sind schon vor Ort, noch bevor eine Katastrophe passiert.

Ihre Spende hilft uns helfen!

IBAN: AT85 2011 1287 1196 6333
Verwendungszweck: Diakonie Katastrophenhilfe

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