Beirut / Corona / Welttag der humanitären Hilfe

16. August 2020

Gib uns den Frieden - Dona nobis pacem

Sprecherin/Sprecher:
Die Explosion im Hafen von Beirut wird besonders die Not der über eine Million im Land lebenden syrischer Flüchtlinge in den kommenden Monaten dramatisch verschärfen. Die massiven Zerstörungen von Wohnungen und Getreidevorräten könnten zu dem zu einer Hungerkatastrophe führen.
Liturgin/Liturg: Barmherziger Gott, kein anderes Land der Welt hat – gemessen an der Einwohnerzahl – so viele Flüchtlinge aufgenommen wie der Libanon. Lass uns das erkennen und den notleidenden Menschen unsere Hilfsbereitschaft schenken. Segne den Einsatz der Helfenden.
Wir bitten mit einer Stimme, was wir sonst mehrstimmig singen: Dona nobis pacem – Gib uns den Frieden.

Sprecherin/Sprecher:
Die Zahl der mit Corona infizierten Menschen ist weltweit auf 20 Millionen angestiegen. Eine Millionen Menschen leben davon in den afrikanischen Staaten.
Liturgin/Liturg: Barmherziger Gott, jeder einzelne mit Corona infizierte Mensch ist Ausdruck für einen Hilferuf. Dich bitten wir in deiner Barmherzigkeit, die keine Unterschiede kennt und macht, sei Beistand und Retter in der Not. Rufe unser Gewissen wach, damit wir uns nicht einteilen in Arme und Reiche, Kranke und Gesunde, sondern Geschwister auf dieser einen Erde sind.
Wir bitten mit einer Stimme, was wir sonst mehrstimmig singen: Dona nobis pacem – Gib uns den Frieden.

Sprecherin/Sprecher:
Am 19. August ist Welttag der humanitären Hilfe. 2003 kamen 22 Mitarbeitende der Vereinten Nationen bei einem tödlichen Bombenanschlag auf das Hauptquartier der Vereinten Nationen in Bagdad ums Leben. Seit dem ist dieser Tag Menschen gewidmet, die im Rahmen ihres humanitären Engagements ihr Leben verloren haben.
Liturgin/Liturg: Barmherziger Gott, Du kennst die lebensgefährliche Arbeit der vielen Helferinnen und Helfer in Katastrophen- und Krisengebieten. Sie haben sich rufen lassen und wollen das Leben der in Not geratenen Menschen retten und erhalten. Höre Du ihre Hilferufe, wenn sie selbst in Not geraten.
Wir bitten mit einer Stimme, was wir sonst mehrstimmig singen: Dona nobis pacem – Gib uns den Frieden.