Haiti: Zerstörung und Leid nach starkem Erdbeben

Ein Erdbeben der Stärke 7,2 auf der Richterskala hat Haiti erschüttert. Die Zahl der Todesopfer ist auf knapp 2200 gestiegen. Weitere Menschen werden noch vermisst, mehr als 12.000 Menschen wurden verletzt. Gemeinsam mit unseren Partner:innen vor Ort haben wir mit der Verteilung von Hilfsgütern begonnen
Das Erdbeben hat große Zerstörungen verursacht. Foto: ACT Alliance/ Christian Aid

Bitte helfen Sie mit Ihrer Spende!

Noch ist die Situation unübersichtlich und das volle Ausmaß der Zerstörung noch nicht fassbar. Schon jetzt steht aber bereits fest: Viele Menschen sind gestorben und verletzt. Wie die Katastrophenschutzbehörde mitteilte, sind nach aktuellen Zählungen mehr als 130.000 Häuser zerstört oder beschädigt worden. Nur wenige Stunden nach dem Erdbeben verursachte Tropensturm „Grace“ starke Regenfälle in der betroffenen Region.

Die Diakonie Katastrophenhilfe ist gemeinsam mit langjährigen Partner:innen vor Ort aktiv. In einem ersten Schritt werden dringend benötigte Hygiene-Artikel für 1.000 Personen, wie etwa Seife, Toilettenpapier und Trinkwasseraufbereitungs-Tabletten bereit gestellt. Zudem werden Schutz-Kits an 500 Familien verteilt, die Plastikplanen, Kordeln und Decken beinhalten.

Damit wir auch langfristig beim Wiederaufbau der zerstörten Häuser und Geschäfte helfen können, sind wir dringend auf Spenden angewiesen. Mit Ihrer Spende an den Diakonie Katastrophenfonds können wir rasche und unbürokratische Hilfe leisten.

Jetzt online spenden

Ihre Spende ist steuerlich absetzbar. Mit Ihrer Spende ermöglichen Sie rasche und unbürokratische Katastrophen- und Nothilf - dort, wo gerade am dringendsten Unterstützung notwendig ist. Rechtsträger: Diakonie Austria gGmbH

Wiederkehrende Katastrophen

Bereits 2010 hat ein Erdbeben Haiti zerstört. Damals starben Schätzungen verschiedener Organisationen zufolge zwischen 220.000 und 500.000 Menschen, 310.000 wurden verletzt und knapp zwei Millionen obdachlos. Haiti gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. Das aktuelle Erbeben verschärft die ohnehin schon stark angespannte Situation für die Bevölkerung des Karibikstaats.