Risikobericht des Weltwirtschaftsforums // Flucht und Kälte in Syrien und Libanon

20. Januar 2019

Risikobericht des Weltwirtschaftsforums

In dieser Woche findet das Weltwirtschaftsforum in Davos statt. Dessen Risikobericht liest sich wie ein Thriller. Die Lage in der Welt ist demnach insgesamt riskanter geworden – der Wille, globale Probleme global zu lösen, geringer. Zu den Gefahren zählen neben den Folgen des Klimawandels auch die Zunahme von Depressionen und Abstiegsängsten. Der Bericht entstand nach einer Befragung von fast 1000 Entscheidungsträgerinnen und -trägern in Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft.

Hilf uns, Gott,
die Zeichen der Zeit zu erkennen und zu deuten,
wie Jesus es tat angesichts von Katastrophen und Ängsten,
die uns auch in diesen Tagen vor Augen stehen:

Mach uns bereit, die Folgen unseres Wirtschaftens
noch klarer als bislang ins Auge zu fassen,
damit du wieder sichtbar wirst für uns alle,
und mit dir das Leben, wie du es meinst:

Lass deine Kirche weltweit zur Stimme der Hoffnung werden,
damit sie Menschen in ihrer Angst und den Gefahren aufrichtet
und sie ermutigt zu Vernunft und entschlossenem Handeln;
lass die Geringen und Armen, die oft in grenzenloser Liebe
zu deiner Schöpfung gemeinsam wirtschaften und handeln,
zum Bild einer neuen Lebensweise werden;
gib den großen Konzernlenkern etwas von ihrem Mut
und den politisch Verantwortlichen von ihrer Weisheit.

Lass die Weisheit der Völker nicht untergehen
im Toben einer Wirtschaft, die täglich ihr Leben zerstört,
führe uns in deine Zukunft, in der wir den Frieden suchen
und ihn mit aller unserer Kraft verfolgen, Tag für Tag.

Flucht und Kälte in Syrien und Libanon

Durch neue Kämpfe in der umkämpften Region Hadschin im Nordosten Syriens sind Tausende Menschen eingeschlossen und können nicht fliehen. Gleichzeitig haben extreme Wetter in den Flüchtlingslagern im Libanon zu katastrophalen Zuständen geführt.

Du, hilf, barmherziger Gott,
in der neuen Gefahr in Syrien und der Katastrophe im Libanon.
Was wir uns an Elend und Verzweiflung kaum vorstellen können,
siehst du doch klar und deutlich und weinst darüber wie Jesus über Jerusalem.
Sieh die Mütter und ihre Kinder, die Alten, Kranken und Schwachen
in bitterer Kälte, Überschwemmungen und großen Schäden!

Segne jede helfende Hand und jedes tröstende Wort,
stärke die Helferinnen und Helfer in ihrer Not
und lass auch uns nicht ruhen im Einsatz
für jenen Frieden, der den Menschen Sicherheit und ihr Land zurückgibt,
den Völkern aber Freiheit und Lebensfreude,
so wie es dein Wille ist von Anfang an.