Coronavirus

Christian

Hilfsmaßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus

Mehr als 190 Länder weltweit sind vom Coronavirus SARS-CoV-2 betroffen. Die Pandemie stellt unsere gesamte Gesellschaft vor große Herausforderungen, die jeden Tag sichtbarer werden.

Schon jetzt sind mehr als eine halbe Million Menschen an dem Virus gestorben und es breitet sich weltweit immer stärker aus. Während die Bevölkerung in den Industrieländern Präventionsmaßnahmen ergreifen und fließendes Trinkwasser sowie Seife nutzen kann, ist diese hygienische Grundversorgung in vielen Teilen der Welt nicht gewährleistet. Auch die Gesundheitssysteme dieser Länder sind auf die medizinische Versorgung von vielen tausenden erkrankten Menschen nicht ausreichend vorbereitet. Gerade für die Ärmsten wird das Coronavirus zu einer großen Bedrohung.

Die Länder versuchen, die Ausbreitung zu verlangsam und ergreifen Schutzmaßnahmen wie z.B. allgemeine Einreiseverbote oder Ausgangssperren. Diese Maßnahmen erschweren die Unterstützung der betroffenen Menschen durch ausländische Hilfsorganisation sehr stark.

Die Diakonie Katastrophenhilfe hat hier einen entscheidenden Vorteil. Eingebunden in das Netzwerk der ACT Alliance, arbeiten wir eng mit lokalen Partnerorganisationen zusammen. Alle Projekte werden gemeinsam mit den Partnerorganisationen vor Ort entwickelt und durchgeführt. So ist gewährleistet, das die richtige Unterstützung zur rechten Zeit bei den Betroffenen ankommt.

Projektaktivitäten werden angepasst

Die Projektaktivitäten haben sich aufgrund der Corona-Pandemie in den meisten Ländern verschoben. Da in vielen Regionen das öffentliche Leben mehr oder weniger stillgelegt, Schulen geschlossen und größere Menschenansammlungen verboten wurden, liegt der Fokus nun in Corona-Präventionsmaßnahmen und der Absicherung existenzieller Bedürfnisse.

Im Libanon werden von unserer Partnerorganisation IOCC verstärkt Hygiene- und Gesundheitsschulungen über das Internet abgehalten und im Auftrag des Gesundheitsministeriums Gesundheitschecks an der syrischen Grenze sowie in Krankenstationen durchgeführt.    

In Jordanien haben viele Menschen ihre Lebensgrundlage verloren, weil sie im informellen Sektor tätig sind und kein Einkommen mehr haben. Unsere Partnerorganisation IOCC plant nun für Geflüchtete aus Syrien ein Cash-Programm zu starten, damit die Menschen die dringendsten Bedürfnisse decken können.

In Griechenland unterstützen wir das einzige örtliche Krankenhaus auf der Insel Chios mit mediznischen Geräten und -Produken. Das Spital versorgt auch die 5.500 Menschen des Flüchtlingscamps, die unter katastrophalen hygienischen Bedingungen auf engstem Raum leben müssen.

Wir stehen im engen Austausch mit unseren Partnerorganisationen vor Ort, ermitteln den konkreten Bedarf und arbeiten gemeinsam daran, Menschen bestmöglich in Zeiten des Coronavirus zu unterstützen.
 

So können Sie helfen

Bitte helfen Sie uns helfen! Viele Menschen sind in Zeiten der Corona-Pandemie dringend auf Unterstützung angewiesen. Mit ihrer Spende ermöglichen Sie dringend benötigte Hilfe vor Ort!

Projekte

Diese Seite wurde aktualisert am 02.07.2020