Coronavirus

Christian

Hilfsmaßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus

Weltweit sind bereits 2,5 Millionen Menschen am Coronavirus SARS-CoV-2 verstorben. Die Pandemie stellt alle Gesellschaften weltweit vor große Herausforderungen. Besonders gefährdet ist die Bevölkerung armer Länder oder in Flüchtlingscamps.

Weltweit sind die Länder auf Hochtouren damit befasst, die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen. Während die Bevölkerung in den Industrieländern Präventionsmaßnahmen ergreifen und fließendes Trinkwasser sowie Seife nutzen kann, ist diese hygienische Grundversorgung in vielen Teilen der Welt nicht gewährleistet. Auch Schutzmasken sind nicht ausreichend vorhanden. Die Gesundheitssysteme dieser Länder sind auf die medizinische Versorgung von vielen tausenden erkrankten Menschen nicht ausreichend vorbereitet. Gerade für die Ärmsten wird das Coronavirus zu einer großen Bedrohung.

Projektaktivitäten werden angepasst

Die Diakonie Katastrophenhilfe arbeitet, eingebunden in das Netzwerk der ACT Alliance, eng mit lokalen Partnerorganisationen zusammen. So können, trotz Reisebeschränkungen und besonderer Herausforderungen durch die Pandemie, effektive Nothilfe geleistet und die Menschen mit dem versorgt werden, was am dringendsten gebraucht wird. Alle unsere Projekte weltweit sind von der Pandemie und ihren Auswirkungen betroffen. Geplante Hilfsmaßnahmen mussten auf die aktuelle, zusätzliche Herausforderung abgestimmt werden – neue Projekte mussten ins Leben gerufen werden. Hier drei Beispiele auf drei Kontinenten:

In Griechenland versorgen wir Menschen, die unter menschenunwürdigen Bedingungen leben mit Wasser, Nahrung und Hygieneartikeln und unterstützen die Verbesserung der medizinischen Versorgung.

In Somalia, wo Covid-19 auf dürrebedingte Überschwemmungen und eine Wüstenheuschreckenplage trifft, unterstützen wir mit Wasserversorgung, dem Bau von Notfall-Latrinen, Bargeldhilfen, Hygiene-Kits und Aufklärungskampagnen zu Covid-19.

In Bangladesch verbessern wir im internationalen Verband die Wasserversorgung und die hygienischen Verhältnisse in den großen Flüchtlingscamps im Distrikt Cox’s Bazar. Für Frauen und Mädchen werden eigene Waschplätze gebaut und Hygiene-Kits verteilt. Um den Ausbruch von Krankheiten wie Cholera zu verhindern, installieren wir zudem eine Trinkwasseraufbereitungsanlage.

So können Sie helfen

Bitte helfen Sie uns helfen! Viele Menschen sind in Zeiten der Corona-Pandemie dringend auf Unterstützung angewiesen. Mit ihrer Spende ermöglichen Sie dringend benötigte Hilfe vor Ort!

Diese Seite wurde aktualisert am 23.02.2021