Syrien: Hilfe beim Wiederaufbau

  • In Syrien sind mehr als 13 Millionen Menschen auf internationale Hilfe angewiesen. Hilfe vor Ort ist entscheidend, damit sie sich wieder eine Existenz aufbauen können. ©Christoph Püschner/DKH
    Nach Monaten oder Jahren auf der Flucht kehren immer mehr Familien in ihren Heimatort zurück. Die Diakonie Katastrophenhilfe unterstützt sie beim Wiederaufbau. ©Christoph Püschner/DKH
  • Familien werden in die Instandsetzungsarbeit mit eingebunden und werden so ein Teil der Hilfe. ©Christoph Püschner/DKH
    Familien werden in die Instandsetzungsarbeit mit eingebunden und werden so ein Teil der Hilfe. ©Christoph Püschner/DKH
Der Konflikt in Syrien ist zu einer der größten humanitären Krisen unserer Zeit angewachsen. Mehr als 6.1 Millionen Menschen wurden in den letzten Jahren innerhalb Syriens vertrieben – so viele, wie in keinem anderen Land auf der Welt. Weitere 5.3 Millionen haben das Land verlassen und sind als Flüchtlinge in den Anrainerstaaten registriert. Die durchschnittliche Lebenserwartung beträgt nur noch 55 Jahre. Nach Schätzungen der Vereinten Nationen sind 13.1 Millionen Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen, darunter 5.3 Millionen Kinder. Vielerorts wurde die Infrastruktur schwer beschädigt und Gebäude vollständig zerstört.

In Kooperation mit ihrer lokalen Partnerorganisation utnerstützt die Diakonie Katastrophenhilfe den Wiederaufbau vor Ort. Aktuell umfasst dies die Projektregion des ländliche Hama, die Altstadt Homs, das ländliche Latakia sowie das ländliche Damaskus. Nachdem im Juni 2017 die Nusra Front aus den betroffenen Gebieten verdrängt wurde, haben die Menschen angefangen wieder in ihre Heimatregionen zurückzukehren. Das Projekt der Diakonie Katastrophenhilfe unterstützt 650 Familien dabei, ihr zerstörtes Haus wieder notdürftig bewohnbar zu machen. Begünstigt werden besonders bedürftige Familien mit Kindern, geringem Einkommen oder alte Menschen, die bislang keinerlei Hilfe und Unterstützung erhalten haben. 

Projektpartner: GOPA-DERD

Finanziert durch: Spenden