Libanon: Unterstützung für Mütter, Schwangere und Neugeborene

Beratung und Begleitung als Prävention gegen Mangelernährung

Seit Beginn des Syrienkonfliktes sind 1,3 Millionen Menschen aus Syrien in den Libanon geflohen. So ist die Bevölkerungszahl des kleinen Landes innerhalb von 4 Jahren um ein Viertel gewachsen. Etwa 70 % der Flüchtlinge sind Mütter und Kinder. Schwangere, Mütter und Neugeborene gehören zu den am stärksten benachteiligten Gruppen, deshalb ist es unabdingbar auf ihre unmittelbaren Gesundheitsbedürfnisse einzugehen. Der anhaltende Konflikt in Syrien strapaziert ebenso die Ressourcen der Nachbarländer. Die Kapazitäten im Libanon auf nationaler Ebene Pflegedienstleistungen für Schwangere und Neugeborene anzubieten sind bei weitem nicht ausreichend.

Die Diakonie Katastrophenhilfe setzt genau bei diesem Problem mit ihrem Projektpartner IOCC an: SpezialistInnen beraten Schwangere, Mütter und Neugeborene in den Basisgesundheitszentren und Krankenhäusern, gleichzeitig stehen sie so dem vorhandenen Personal unterstützend zur Seite. Um eine breite Wirkung mit dem Projekt zu erreichen werden Trainings zur Bewusstseinsbildung und Sensibilisierung mit Mitgliedern lokaler Basisorganisationen abgehalten.

Projektpartner: International Orthodox Christian Charities (IOCC)

Finanziert durch: Spenden