Libanon: Unterstützung für Mütter, Schwangere und Neugeborene

  • Eine geflüchtete Mutter teilt ihr Wissen in einer Mutter-Kind-Gruppe.
    In Mutter-Kind-Gruppen werden Mütter und Schwangere beraten. ©IOCC
  • Die 20-jährige geflüchtete Syrerin Marwa lernt Stilltechniken von ihrer Gruppenleiterin Zeinab.
    Die 20-jährige geflüchtete Syrerin Marwa lernt Stilltechniken von ihrer Gruppenleiterin Zeinab. ©IOCC
Seit Beginn des Syrienkonfliktes sind 1,3 Millionen Menschen aus Syrien in den Libanon geflohen. So ist die Bevölkerungszahl des kleinen Landes innerhalb von 4 Jahren um ein Viertel gewachsen. Etwa 70 % der Flüchtlinge sind Mütter und Kinder. Schwangere, Mütter und Neugeborene gehören zu den am stärksten benachteiligten Gruppen, deshalb ist es unabdingbar auf ihre unmittelbaren Gesundheitsbedürfnisse einzugehen. Der anhaltende Konflikt in Syrien strapaziert ebenso die Ressourcen der Nachbarländer. Die Kapazitäten im Libanon auf nationaler Ebene Pflegedienstleistungen für Schwangere und Neugeborene anzubieten sind bei weitem nicht ausreichend.

Die Diakonie Katastrophenhilfe setzt genau bei diesem Problem mit ihrem Projektpartner IOCC an: SpezialistInnen beraten Schwangere, Mütter und Neugeborene in den Basisgesundheitszentren und Krankenhäusern, gleichzeitig stehen sie so dem vorhandenen Personal unterstützend zur Seite. Um eine breite Wirkung mit dem Projekt zu erreichen werden Trainings zur Bewusstseinsbildung und Sensibilisierung mit Mitgliedern lokaler Basisorganisationen abgehalten.
Ausgewählte Frauen aus der Flüchtlings-Community werden zudem ausgebildet selber als BeraterInnen in Mutter-Kind-Gruppen aktiv zu sein. Das Projekt wird seit vielen Jahren betrieben - der Bedarf ist unverändert hoch.

Projektpartner: International Orthodox Christian Charities (IOCC)

Finanziert durch: Spenden, Stadt Wien