Zugang zu Wasser sichern

  • Vor allem Kinder leiden unter den Auswirkungen der Dürre: 434.000 Kinder sind akut oder stark unterernährt. ©DKH
    Vor allem Kinder leiden unter den Auswirkungen der Dürre: 434.000 Kinder sind akut oder stark unterernährt. ©DKH
Vier aufeinanderfolgende schwache Regenzeiten resultieren in einer extremen Dürre in Somalia. In den am stärksten betroffenen Regionen Somalias sind aufgrund des geringen Niederschlags und des fehlenden Wassers Ernteerträge zu Grunde gegangen und Viehbestand ist verendet. Die Dürre Situation wird aufgrund des langjährigen Konflikts in Somalia, saisonalen Klimaphänomenen wie El Niño und Krankheitsausbrüchen zusätzlich verschärft.

Etwa 6,2 Millionen Menschen – die Hälfte der gesamten Bevölkerung Somalias –sind auf humanitäre Hilfe angewiesen. Vor allem Kinder leiden unter den Auswirkungen der Dürre: 434.000 Kinder sind akut oder stark unterernährt. Diese Kinder benötigen dringend Ernährungsunterstützung, inklusive lebensrettender Behandlungen. Die Preise für Wasser haben sich in manchen Regionen verdreifacht und häufig müssen 15 bis 35 km Distanzen überwunden werden, um zur nächsten Wasserstelle zu gelangen.

Die Diakonie Katastrophenhilfe hilft in Zusammenarbeit mit der lokalen Partnerorganisation Centre for Peace and Democracy (CPD) den Zugang zu Wasser in der Region Galmudug zu sichern. Zu diesem Zweck werden bestehende Wasserlöcher rehabilitiert und stark benachteiligte Familien erhalten Gutscheine für den Kauf von Wasser. Durch eine Cash-for-Work Komponente werden Wasserwannen entschlammt und in Stand gesetzt: einerseits erhalten die Begünstigten dadurch direkt finanzielle Mittel, um grundlegende Bedürfnisse zu befriedigen, andererseits stehen die Wasserwannen den Gemeinschaften langfristig zur Verfügung und werden sie künftig mit Wasser versorgen.

Partnerorganisation: Centre for Peace and Democracy (CPD)

Finanziert durch: Spenden