Voucher-Programm und Nothilfe im Südsudan

Mit Essengutscheinen und Bargeld können sich Familien mit Getreide, Bohnen und Mais versorgen. ©Paul Jeffrey/ACT
Mit Essengutscheinen und Bargeld können sich Familien mit Getreide, Bohnen und Mais versorgen. ©Paul Jeffrey/ACT
Seit Dezember 2013 wird der Südsudan von einem bewaffneten Konflikt erschüttert. Die bürgerkriegsähnlichen Auseinandersetzungen haben das Land weit zurückgeworfen und eine schwere humanitäre Krise ausgelöst. Krieg und Dürre haben unzählige Menschen im Land vertrieben. Viele können ihre grundlegendsten Bedürfnisse nicht befriedigen. Seit Beginn des Konflikts mussten mehr als 3,8 Millionen Menschen ihre Heimat verlassen. Sie sind zu Vertriebenen im eigenen Land geworden oder haben sich in Nachbarstaaten geflüchtet. Im Südsudan wurde für Februar dieses Jahres für 100.000 Menschen die Hungersnot ausgerufen. Die Vereinten Nationen melden, dass im Südsudan 6 Millionen Menschen auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen sind.

Auch Bedarfserhebungen haben gezeigt, dass Nahrungsmittel zu dem am dringendsten benötigten Gütern gehören. Durch dieses Projekt versorgen die Diakonie Katastrophenhilfe und Nachbar in Not 6.360 Personen in Terekeka und Jubek im Südsudan für vier Monate mit Nahrungsmittel. Die Begünstigten erhalten dabei Bargeldauszahlungen oder Gutscheine, je nach lokaler Möglichkeit. Von dem Projekt profitieren sowohl die lokale Bevölkerung als auch intern Vertriebene. Besonders berücksichtigt werden dabei Haushalte die von Kindern oder Frauen geführt werden, in denen Menschen mit Behinderungen, alte Menschen oder HIV positive Menschen leben.

Partnerorganisation: HEKS, ACORD

Finanzierung: Spenden