Uganda: Einkommensfördernde Maßnahmen für Frauen

Die Teilnehmerinnen haben einen Trainer zu Gast, der sie bei einkommensschaffenden Maßnahmen berät
Die Teilnehmerinnen haben einen Trainer zu Gast, der sie bei einkommensschaffenden Maßnahmen berät
Der Bezirk Kamwenge liegt im Südwesten Ugandas in der Nähe zur Grenze der Demokratischen Republik Kongo. 12% der Bevölkerung Kamwenges sind kongolesische, burundische und ruandische Flüchtlinge. Das meiste Land in Kamwenge wird für die Land- und Viehwirtschaft genutzt. Die Ankunft kongolesischer Flüchtlinge in Kamwenge hat dazu geführt, dass Viehzüchterinnen und Viehzüchter ihr Land für Flüchtlingslager und den Anbau von Mais, Bohnen und Kartoffeln aufgeben mussten.

Das Projekt der Diakonie Katastrophenhilfe unterstützt die lokale Aufnahmegemeinschaft in Kamwenge zusammen mit der lokalen Organisation RACOBAO. Durch die Gründung von Kleinspargruppen profitieren insgesamt 300 Frauen von dem Projekt. Es werden 10 Gruppen mit je 30 Mitgliedern gegründet.

Die Gruppen werden von der lokalen Organisation begleitet und erhalten Trainings in verschiedenen Bereichen: Einerseits über die Führung der Kleinspargruppen, andererseits auch zu den Themen Landwirtschaft, Gärtnerei, Unternehmensführung sowie wirtschaftliche Gerechtigkeit und Menschenrechte. Die Mitglieder können Geld von den Spargruppen borgen und für die Umsetzung ihrer Geschäftsideen verwenden. Die soziale Dimension des Projektes ermöglicht es den Mitgliedern auch Gelder z.B. für die Schulgebühren der Kinder auszuleihen. Um das Risiko aufgrund des angesparten Geldes für die Kleinspargruppen zu minimieren, wird mit einer mobilen Überweisungsanwendung gearbeitet.

Partnerorganisation: Rural Action Community Based Organization (RACOBAO)

Finanziert durch: Spenden