Somalia: Trinkwasserversorgung trotz Dürre

  • Mit Wassertanks und einem solarbetriebenem Pumpsystem können Haushalte und das Nutzvieh trotz der Dürre versorgt werden. ©CPD
    Mit Wassertanks und einem solarbetriebenem Pumpsystem können Haushalte und das Nutzvieh trotz der Dürre versorgt werden. ©CPD

Wiederkehrende Naturkatastrophen, allen voran Dürreperioden, werden von Jahr zu Jahr zu einer immer existenzielleren Bedrohung für die Bevölkerung in Somalia. Mittlerweile ist mehr als die Hälfte der Bewohnerinnen und Bewohner des Landes akut von Hunger bedroht. Neben dem großen Wassermangel bedingen verschmutzte und offene Wasserstellen die Verbreitung von Krankheiten und sind Brutstätte für Malaria-Überträger.

Um die Trinkwassersituation für die Region nachhaltig zu verbessern, baut die Diakonie Katastrophenhilfe zusammen mit der Partnerorganisation Centre for Peace and Democracy (CPD) in Seego einen Vorratstank für 120 Kubikmeter Wasser. Daran sind zwei Tröge für Tiere und vier Wasserhähne für die Bevölkerung angeschlossen. Außerdem werden die Menschen zum Thema  Hygiene geschult. Zusammen mit den umliegenden Gemeinden werden 84 unbenutzte Flachbrunnen zugeschüttet, um das Ausbreiten von Infektionskrankheiten einzudämmen, so dass sich die Gesundheit der Frauen verbessern kann. Durch den neuen Vorratstank wird sich die Wartezeit Bohrloch erheblich verkürzen.

Finanzierung: Spenden

Partnerorganisation: Centre for Peace and Democracy (CPD)