Somalia: Nothilfe für Flutopfer

  • Die fix stationiert Trinkwasseraufbereitungsanlage sichert die Wasserversorgung von tausenden Haushalten. ©SYPD
    Die fix stationiert Trinkwasseraufbereitungsanlage sichert die Wasserversorgung von tausenden Haushalten. ©SYPD
  • An Wasserstationen kann das frisch gefilterte Wasser abgezapft werden. ©SYPD
    An Wasserstationen kann das frisch gefilterte Wasser abgezapft werden. ©SYPD
Die Wetterextreme könnten schlimmer kaum sein. Seit gut drei Jahren leiden Millionen Menschen am Horn von Afrika unter extremer Dürre. Immer wieder vertrocknen die Ernten, verendet das Vieh. Allein in Somalia mussten im vergangen Jahr mehr als eine Million Menschen in andere Teile des Landes fliehen, weil sie sonst verdurstet wären. Jetzt sind die Menschen erneut auf Nothilfe angewiesen – denn die seit April andauernde Regenzeit hat enorme Wassermassen mit sich gebracht.

Seit April ist eine Trinkwasseraufbereitungsanlage der Diakonie Katastrophenhilfe unermüdlich im Einsatz. Die Anlage ist in Belet Weyne in der Region Hiraan fest stationiert. 100.000 Liter Trinkwasser schafft die Anlage pro Tag und sichert so die Versorgung von den umliegenden Dörfern. Zusammen mit der Partnerorganisation SYPD werden außerdem Notfall-Latrinen gebaut, die 1000 Familien den Zugang zu sanitären Einrichtungen ermöglichen. Zudem werden Gutscheine für Güter des täglichen Bedarfs, wie etwa Kochgeschirr, sowie Kits zum Bau einer Notunterkunft an 828 Familien verteilt.

Partnerorganisation: DBG, SYPD

Finanziert durch: Spenden