Grundversorgung von Vertriebenen in Banadir

  • Verteilung von Nothilfekits für neuankommende Vertriebene. Die begünstigten Familien erhalten Gutscheine, die sie gegen Hilfsgüter eintauschen können.
    Verteilung von Nothilfekits für neuankommende Vertriebene. Die begünstigten Familien erhalten Gutscheine, die sie gegen Hilfsgüter eintauschen können. ©DBG

Banadir liegt im Süden Somalias und bezeichnet den Verwaltungsbezirk rund um die Hauptstadt Mogadischu. Entlang der Ausfallstraßen haben sich kilometerlange Flüchtlingslager gebildet. Fast eine halbe Million Menschen leben auf diese Weise in den Ruinen der von 20 Jahren Krieg und Chaos zerstörten Stadt: Mehr als hunderttausend von ihnen sind erst in den letzten Wochen dazu gestoßen – Flüchtlinge aus der von der Islamistenmiliz al Schabab beherrschten Provinz.  Den Menschen in den Camps fehlt es am Notwendigsten, um das tägliche Leben zu bestreiten. Gemeinsam mit der Partnerorganisation DBG (Daryeel Bulsho Guud) hat die Diakonie Katastrophenhilfe im April 2016 ein Hilfsprojekt gestartet, dass die Grundversorgung der Menschen sichert und die hygienische Situation in den Camps verbessert.  Im Rahmen des Projekts werden provisorische Lernstätten errichtet, denn die wenigsten Kinder haben eine Chance auf Bildung.

Zudem werden mehr als 3.600 neuankommende Familien mit einem Nothilfe-Schutz-Paket versorgt, mit dem sie sich eine Behelfsunterkunft bauen können. Die begünstigten Familien erhalten dazu Gutscheine, auf denen vermerkt ist, welche Hilfsgüter ihnen zustehen. Das Schutz-Paket beinhaltet beispielsweise Holzlatten, Planen, Nägel, Drahtseile oder auch Kochgeschirr

Projektpartner: Daryeel Bulsho Guud

Finanzierung: Spenden