Italien

Christian

Wiederaufbau nach Erdbeben

  • Das Erdbeben hat unzählige Wohnhäuser schwer beschädigt. Der komplette Wiederaufbau wird noch Jahre andauern. ©DKH
    Das Erdbeben hat unzählige Wohnhäuser schwer beschädigt. Der komplette Wiederaufbau wird noch Jahre andauern. ©DKH
Im Herbst 2016 wurde Mittelitalien von schweren Erdbeben erschüttert. Mit einer Stärke von 6,2 nach der Richterskala war das Ausmaß der Zerstörung groß. Die Katastrophe forderte mehr als 300 Menschenleben und machte Zehntausende Menschen zu Obdachlosen. Offizielle Einrichtungen wie Kindergärten, Schulen oder Pensionistenheime wurden schwer beschädigt. In Kooperation mit der Föderation der evangelischen Kirchen in Italien errichtet die Diakonie in den kommenden Monaten ein Sozialzentrum zur Betreuung von Kindern.

Starke und über Wochen kontinuierlich wiederkehrende Nachbeben erschwerten die Aufräumarbeiten und den Wiederaufbau in der Region. Eine Rückkehr der Menschen in ihre Heimatdörfer war nur bedingt möglich. Viele der betroffenen Familien sind umgesiedelt oder in Ausweichquartiere gezogen. Vor allem für Kinder stellte die Situation eine besondere Belastung dar.

Sozialzentrum für Kinder
In enger Kooperation mit den lokalen Behörden für Katastrophenschutz unterstützte die Diakonie Katastrophenhilfe über die Föderation der evangelischen Kirchen in Italien die psychosoziale Betreuung der Erdbebenopfer. In der besonders schwer in Mittleidenschaft gezogenen Ortschaft Muccia hat die Diakonie in den vergangenen Wochen mit dem Wiederaufbau eines Sozialzentrums für Kinder begonnen. Das Sozialzentrum bietet Platz für eine Bücherei und Leseplätze für die Kinder. Neben verschiedenen Freizeitangeboten wird es in den Räumlichkeiten auch Musikunterricht geben.

Diese Seite wurde aktualisert am 27.07.2018