Schwere Schäden durch Hurrikan Irma befürchtet

Freitag, 8. September 2017
  • Die Einsatzteams der Diakonie Katastrophenhilfe verteilen Schutz- und Hygienekits. ©Thomas Lohnes/DKH
    Verteilung von Schutz- und Hygienekits © Thomas Lohnes / Diakonie Katastrophenhilfe
  • Hilfe nach schweren Schäden © Thomas Lohnes/Diakonie Katastrophenhilfe
    Hilfe nach schweren Sturmschäden © Thomas Lohnes / Diakonie Katastrophenhilfe
  • Hilfe beim Wiederaufbau © Thomas Lohnes/Diakonie Katastrophenhilfe
    Wiederaufbau nach Verwüstungen © Thomas Lohnes / Diakonie Katastrophenhilfe
Bisher liegen erst vereinzelte Berichte von Überflutungen und umgestürzten Bäumen vor. Angaben zu Toten und Verletzen liegen noch nicht vor. Im Norden des bitterarmen Inselstaats leben 2,2 Millionen Menschen, deren Notlage geprüft wird.

Verwüstung bereits durch Hurrikan Matthew

Erst im Oktober 2016 wurde Haiti von einem schweren Sturm der Katagorie vier heimgesucht. Matthew traf mit Windgeschwindigkeiten von mehr als 225 km/h auf den Südwesten des Landes. Der Sturm führte zu sintflutartigen Überschwemmungen, Erdrutschen und allgemeiner Verwüstung. Mehr als zwei Millionen Menschen verloren ihre Häuser und ihre Lebensgrundlage. Felder und Ernten wurden vernichtet. Auch überlebenswichtige Infrastruktur, die die Wasser- und Sanitärversorgung gewährleistete, wurde zerstört oder stark beschädigt. Besonders schwer traf der Sturm die südliche Landzunge der Insel mit den Departments Sud und Grand Anse. Auch hier leistete die Diakonie Katastrophenhilfe Soforthilfe.

Katastrophenvorsorge treffen

Die Diakonie Katastrophenhilfe ist seit vielen Jahren in der Soforthilfe, dem Wiederaufbau und der Katastrophenvorsorge und in Haiti aktiv. Durch die Vorsorge-Projekte können die üblichen Schäden durch Stürme, Überschwemmungen oder Erdrutsche reduziert werden. Durch die Einrichtung von Frühwarnsystemen, die Errichtung von Notunterkünften und die Durchführung von Katastrophenschulungen sind die Menschen besser auf den Ernstfall vorbereitet.

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