Diakonie Katastrophenhilfe hilft vor Ort: Da sein für Menschen in größter Not - dort, wo es darauf ankommt.

Freitag, 22. Juni 2018
7 Jahre Krieg in Syrien, wiederkehrende Dürreperioden in Somalia, Überschwemmungen in den Flüchtlingslagern in Bangladesh. Die Diakonie Katastrophenhilfe hilft vor Ort.

Millionen Menschen sind auf der Flucht und bedroht von Hunger, Krieg und den Auswirkungen des Klimawandels. Am Montag startet die Diakonie Katastrophenhilfe eine Kampagne, die Menschen in Katastrophengebieten eine Stimme gibt. Sie spricht für all jene, denen geholfen wird, aber auch für die HelferInnen im Netzwerk der lokalen Partnerorganisationen. Sie sind lokal verankert, sprechen die örtliche Sprache derer, denen sie Unterstützung zukommen lassen, und sind schon vor Ort, noch bevor eine Katastrophe passiert.

  • In Syrien sind mehr als 13 Millionen Menschen auf internationale Hilfe angewiesen. Hilfe vor Ort ist entscheidend, damit sie sich wieder eine Existenz aufbauen können. ©Christoph Püschner/DKH
    Syrien: Neben der Versorgung mit Lebensmitteln und Trinkwasser brauchen die Menschen vor allem Unterstützung dabei, ihr Leben trotz der schwierigen Lebensumstände wieder selbst in die Hand zu nehmen.
  • Mit dem Vieh stirbt auch die Lebensgrundlage der Menschen. ©ACT Alliance/NCA
    In Somalia fehlt es den Menschen an fast allem: Nahrung, Wasser, Sicherheit und Zukunftsperspektiven.
  • Seit 2017 liegt das größte Flüchtlingscamp der Welt in Bangladesch. Es ist Zufluchtsort für mehr als 700.000 Menschen.

„In und nach Katastrophen sind Menschen vor Ort angewiesen auf unsere Solidarität“, betont Michael Chalupka, Direktor der Diakonie Österreich und er kritisiert: „Politische Versprechungen und leere Worthülsen machen nicht satt. Im Wahlkampf wurde eine Steigerung des Auslandskatastrophen-Fonds versprochen, danach das Versprechen sofort gebrochen und der Katastrophenfonds sogar gekürzt“, so Chalupka. „Was es in Katastrophengebieten und in Ländern an den Rändern zum Krieg braucht, ist handfeste Hilfe in Form von Nahrungsmitteln, Wasser, Werkzeug oder einem sicheren Dach über dem Kopf.“

Die Diakonie Katastrophenhilfe hilft vor Ort - und das seit fast 50 Jahren. Die lokalen Partner sind da für die Menschen in Syrien, Somalia und Bangladesch und an vielen Orten weltweit.

SYRIEN ++ Flucht vor dem Krieg

Kampagne 2018 - Syrien

Der Krieg in Syrien findet kein Ende. Mehr als 13 Millionen Menschen im Land brauchen humanitäre Hilfe. 5,5 Millionen haben Schutz in einem der angrenzenden Staaten gesucht. Nach sieben Jahren Krieg sind alle ihre Reserven aufgebraucht. Vor allem Kinder und Jugendliche leiden unter der Situation und sind traumatisiert.

Neben der Versorgung mit Lebensmitteln und Trinkwasser brauchen die Menschen vor allem Unterstützung dabei, ihr Leben trotz der schwierigen Lebensumstände wieder selbst in die Hand zu nehmen. Dort wo der Krieg ruht, kehren Familien langsam zurück, um ihre Häuser und Wohnungen wieder bewohnbar zu machen.

Die Diakonie Katastrophenhilfe und ihre lokalen Helfer*innen sind da für die Menschen in Syrien - Dort, wo es darauf ankommt.

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SOMALIA ++ Wetterextreme und Gewalt

In Somalia herrscht seit mehr als 20 Jahren Bürgerkrieg. Hinzu kommen Wetterextreme wie Dürre und Überflutungen, die den Menschen ihre letzte Lebensgrundlage nehmen. Mehr als 5 Millionen Menschen sind auf humanitäre Hilfe angewiesen – das ist mehr als die Hälfte der Bevölkerung des Landes.  Es fehlt den Menschen an fast allem: Nahrung, Wasser, Sicherheit und Zukunftsperspektiven.

Die Diakonie ist eine der wenigen Hilfsorganisationen, die trotz der angespannten Sicherheitslage im Land kontinuierliche Hilfe leistet.

Die Diakonie Katastrophenhilfe und ihre lokalen Helfer*innen sind da für die Menschen in Somalia - Dort, wo es darauf ankommt.
 

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BANGLADESCH ++ Das größte Flüchtlingscamp der Welt

Seit 2017 liegt das größte Flüchtlingscamp der Welt in Bangladesch. Es ist Zufluchtsort für mehr als 700.000 Menschen. Der Großteil der Bewohner*innen gehört der Minderheit der Rohingya an, die aus Angst um ihr Leben ohne Hab und Gut aus dem angrenzenden Myanmar flohen. Auf engstem Raum leben hier zehntausende Familien in notdürftigen Zeltverschlägen unter katastrophalen hygienischen Bedingungen. Es fehlt an sauberem Trinkwasser, Essen und sicheren Behausungen. Mit dem Beginn der Monsunzeit sind die Menschen den Naturgewalten schutzlos ausgeliefert.

Die Diakonie Katastrophenhilfe und ihre lokalen Helfer*innen sind da für die Menschen in Bangladesch - Dort, wo es darauf ankommt.
 

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Dort, wo es darauf ankommt - Diakonie Katastrophenhilfe.

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