Indonesien ++ Soforthilfe nach Erdbeben und Tsunami

  • Foto: Christoph Püschner/DKH
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  • Foto: YAKKUM, YEU
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  • Foto: Rainer Lang/DKH
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Auf der indonesischen Insel Sulawesi sind nach einem Tsunami rund 2.000 Menschen ums Leben gekommen. Die Flutwellen haben zahlreiche Häuser weggerissen, binnen kürzester Zeit wurden Straßen überflutet.

Die Flutwellen waren am Freitag, den 28. September 2018, von einem Erdbeben der Stärke 7,7 auf der Richterskala ausgelöst worden. Das Erdbeben und der Tsunami haben vor allem in der Provinz Zentralsulawesi mit der Haupstadt Palu schwere Schäden angerichtet und 65.700 Häuser zerstört. Bisher wurden mehr als 1.948 Tote aus den Trümmern geborgen. Weitere 10.697 Menschen sind schwer verletzt. Insgesamt sind allerdings mehr als 660.000 Menschen betroffen, 74.400 Menschen sind davon provisorisch in Notunterkünften untergebracht. Noch ist das komplette Ausmaß der Katastrophe aber nicht absehbar. Es wird befürchtet, dass die Zahlen noch steigen werden, da der Tsunami auch andere Orte an der Westküste Sulawesis getroffen hat, die schwer zugänglich sind.

Erst im Juli hatten mehrere Beben auf der Insel Lombok mehr als 500 Menschen getötet.

Die Diakonie Katastrophenhilfe hilft vor Ort

Die Partnerorganisation der Diakonie Katastrophenhilfe, Yakkum Emergency Unit (YEU) ist bereits mit einem ersten medizinischen Team in Palu vor Ort. Das Team besteht aus Ärzten, einer Hebamme, einem psychosozialen Helfer und Freiwilligen. Sofort nach der Ankunft wurden erste Hilfspakete verteilt und Verletzte versorgt. Weitere Teams sind unterwegs.

Die Diakonie Katastrophenhilfe plant weitere Hilfe mit YEU und dem weltweiten kirchlichen Hilfsnetzwerk ACT Alliance. Daneben werden Hilfsmöglichkeiten mit weiteren regionalen Partnerorganisationen geprüft. Neben medizinischer und psychosozialer Versorgung sind bisher Verteilungen von Nahrungsmitteln und anderer Hilfsgüter geplant.

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Kennwort: "Erdbeben Indonesien"
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